Methodik & Datenquellen
Datenquelle
Alle Gehaltsangaben auf GehaltsKompass basieren auf dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Grundlage sind die Meldungen der Arbeitgeber zur Sozialversicherung – die größte amtliche Gehaltsdatenbasis in Deutschland.
Was wird ausgewertet?
Ausgewiesen wird das Median-Bruttomonatsentgelt sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter (inkl. anteiliger Sonderzahlungen) zum Stichtag 31.12.2024. Der Median ist der Wert in der Mitte: Die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger. Zusätzlich zeigen wir das untere Quartil (Q25) und das obere Quartil (Q75) – dazwischen liegen die mittleren 50 % aller Gehälter.
Wer ist nicht enthalten?
Beamte, Selbstständige, Freiberufler und Teilzeitkräfte sind in der Statistik nicht enthalten. Für Berufe mit hohem Beamtenanteil (z. B. Lehrer, Polizei) bildet die Statistik daher nur die angestellten Beschäftigten ab.
Fehlende Werte
Für sehr kleine Gruppen (z. B. seltene Berufe in kleinen Bundesländern) veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit aus Datenschutzgründen keine Werte. Solche Regionen fehlen dann in unseren Tabellen oder werden mit „–" ausgewiesen.
Werte „über 7.450 €"
Gehälter werden nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (7.450 €/Monat, Stand der Datenbasis) an die Sozialversicherung gemeldet. Liegt der Median eines Berufs über dieser Grenze, kann kein exakter Wert berechnet werden – wir weisen solche Berufe mit „über 7.450 €" aus (z. B. Ärzte, Piloten, Geschäftsführer).
Berufsbeschreibungen
Die Beschreibungen der Tätigkeiten, Arbeitsorte, Ausbildungswege und Aufstiegsweiterbildungen stammen aus BERUFENET, dem Berufsinformationsportal der Bundesagentur für Arbeit.
Netto-Schätzungen
Die Netto-Werte werden mit der Einkommensteuerformel (§ 32a EStG, Steuerjahr 2025) und den Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung geschätzt (Standard: Steuerklasse I, kinderlos, gesetzlich versichert, ohne Kirchensteuer). Individuelle Abweichungen sind möglich. Keine Steuerberatung.
Berufsklassifikation
Die Zuordnung der Berufe folgt der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010) der Bundesagentur für Arbeit. Jede Berufsseite nennt den zugrunde liegenden KldB-Code.
Stand der Auswertung: Januar 2026.