Hausmeister – Gehalt 2026: Das verdient man wirklich
Offizielle Gehaltsdaten für den Beruf Hausmeister/in (Qualifikationsniveau: Fachkraft) – Median, Gehaltsspanne, Netto und der Vergleich aller 16 Bundesländer.
Gehaltsspanne: So verteilen sich die Gehälter
Die Hälfte aller vollzeitbeschäftigten Hausmeister verdient zwischen 2.729 € und 4.011 € brutto im Monat. Der Median – also der Wert genau in der Mitte – liegt bei 3.391 €.
Was macht man als Hausmeister?
Hausmeister und Hausmeisterinnen übernehmen haustechnische Arbeiten innerhalb und außerhalb von Gebäuden. Sie montieren und warten z.B. sanitäre Einrichtungen, führen einfache Reparaturen im Metall- und Holzbereich durch und installieren Beleuchtungskörper. Zudem prüfen sie angelieferte Waren wie Büromöbel oder Reinigungsmittel und transportieren sie in das Lager. Sie übernehmen auch Maler-, Streich- oder Verlegearbeiten sowie kleinere Transportaufgaben. Hausmeister und Hausmeisterinnen pflegen auch den Außenbereich, z.B. mähen sie den Rasen, schneiden Hecken oder räumen Schnee. Schließlich entsorgen sie Wertstoffe, Müll und Sondermüll fachgerecht.
Hausmeister-Gehalt nach Bundesland
Der Wohnort macht einen spürbaren Unterschied: zwischen Baden-Württemberg (3.790 €) und Sachsen (2.709 €) liegen 1.081 € im Monat. Klicke auf ein Bundesland für die Detailauswertung.
| # | Bundesland | Median | Q25 | Q75 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Baden-Württemberg | 3.790 € | 3.159 € | 4.334 € | |
| 2 | Hessen | 3.661 € | 2.952 € | 4.269 € | |
| 3 | Saarland | 3.624 € | 2.925 € | 4.330 € | |
| 4 | Nordrhein-Westfalen | 3.596 € | 2.923 € | 4.194 € | |
| 5 | Bayern | 3.576 € | 2.947 € | 4.138 € | |
| 6 | Hamburg | 3.535 € | 2.998 € | 4.179 € | |
| 7 | Rheinland-Pfalz | 3.489 € | 2.843 € | 4.005 € | |
| 8 | Niedersachsen | 3.449 € | 2.799 € | 4.022 € | |
| 9 | Bremen | 3.438 € | 2.931 € | 4.100 € | |
| 10 | Schleswig-Holstein | 3.343 € | 2.742 € | 3.902 € | |
| 11 | Brandenburg | 3.025 € | 2.476 € | 3.557 € | |
| 12 | Berlin | 2.997 € | 2.614 € | 3.522 € | |
| 13 | Thüringen | 2.985 € | 2.503 € | 3.489 € | |
| 14 | Sachsen-Anhalt | 2.784 € | 2.372 € | 3.446 € | |
| 15 | Mecklenburg-Vorpommern | 2.769 € | 2.389 € | 3.396 € | |
| 16 | Sachsen | 2.709 € | 2.361 € | 3.317 € |
Brutto-Netto: Was bleibt übrig?
Vom Median-Brutto von 3.391 € bleiben in Steuerklasse I geschätzt rund 2.270 € netto. Rechne hier dein individuelles Gehalt aus:
Gehalt nach Geschlecht
Gehalt nach Alter und Berufserfahrung
Mit den Berufsjahren steigt in der Regel auch das Gehalt – die Mediane nach Altersgruppe:
Wo arbeitet man als Hausmeister?
Hausmeister und Hausmeisterinnen arbeiten meist
in Gebäuden
im Freien
in Werkstätten
Sie arbeiten ggf. auch
in Lagerräumen
Zugang zum Beruf Hausmeister
Zugang zur Tätigkeit
Arbeitgebende erwarten häufig eine handwerkliche oder technische Aus- oder Weiterbildung.
Aufstieg & Weiterbildung
Typische Aufstiegsweiterbildungen für Hausmeister – oft mit deutlichem Gehaltssprung:
Häufige Fragen zum Hausmeister-Gehalt
Wie viel verdient man als Hausmeister?
Als Hausmeister verdient man in Deutschland im Median 3.391 € brutto im Monat (Vollzeit). Die mittleren 50 % der Gehälter liegen zwischen 2.729 € und 4.011 €. Aufs Jahr gerechnet entspricht der Median etwa 40.692 € brutto.
Was verdient man als Hausmeister netto?
Bei einem Bruttogehalt von 3.391 € bleiben in Steuerklasse I (kinderlos, ohne Kirchensteuer) geschätzt rund 2.270 € netto im Monat. Der genaue Betrag hängt von Steuerklasse, Krankenkasse und Freibeträgen ab.
Wo verdient man als Hausmeister am meisten?
Am höchsten sind die Gehälter in Baden-Württemberg (3.790 €), gefolgt von Hessen (3.661 €) und Saarland (3.624 €). Am unteren Ende liegt Sachsen mit 2.709 €.
Wie hoch ist das Einstiegsgehalt als Hausmeister?
Beschäftigte unter 25 Jahren verdienen als Hausmeister im Median 2.929 € im Monat. Mit wachsender Berufserfahrung steigt der Median: 25–54 Jahre 3.363 €, ab 55 Jahren 3.461 €.
Verdienen Männer und Frauen als Hausmeister gleich viel?
Männer kommen im Median auf 3.399 €, Frauen auf 3.045 € – ein Unterschied von etwa 354 € zugunsten der Männer. Unterschiede entstehen u. a. durch Branche, Region und Position.