Gehalt 2026 · Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Schweißer – Gehalt 2026: Das verdient man wirklich

Offizielle Gehaltsdaten für den Beruf Schweißer/in (Qualifikationsniveau: Fachkraft) – Median, Gehaltsspanne, Netto und der Vergleich aller 16 Bundesländer.

Median-Bruttogehalt / Monat
3.697 € brutto
Vollzeit, Deutschland · das sind 7 % unter dem Gesamtmedian aller Berufe (3.978 €)
Jahresgehalt (Median)
≈ 44.364 €
Netto geschätzt (StKl. I)
≈ 2.438 € /Monat
Gehaltsspanne (Q25–Q75)
3.079 € – 4.430 €
Beschäftigte (Vollzeit)
61.887

Gehaltsspanne: So verteilen sich die Gehälter

Die Hälfte aller vollzeitbeschäftigten Schweißer verdient zwischen 3.079 € und 4.430 € brutto im Monat. Der Median – also der Wert genau in der Mitte – liegt bei 3.697 €.

Unteres Viertel3.079 €
Median3.697 €
Oberes Viertel4.430 €

Was macht man als Schweißer?

Geprüfte Schweißer/innen bereiten zunächst die Werkstücke und Bauteile anhand der Arbeitsunterlagen vor. Beispielsweise richten sie Teile exakt aus und heften sie mit Schweißpunkten. Je nach Arbeitsauftrag wählen sie die erforderlichen Schweißgeräte oder -anlagen, Zusatzwerkstoffe und Hilfsmittel aus und führen die Schweißarbeiten durch, ggf. mithilfe von Schweißrobotern. So wenden sie bei der Arbeit an Metallbaukonstruktionen, Behältern und Rohrleitungen z.B. Gasschmelzschweiß-, Lichtbogenhandschweiß- oder Schutzgasschweißverfahren an. Die Wahl des Verfahrens hängt davon ab, in welchen Bereichen und für welche Werkstoffe sie ihre Prüfung abgelegt haben. Abschließend behandeln sie die Schweißnähte nach und prüfen sie z.B. auf Gleichmäßigkeit, Übergänge, Einbrandkerben und Risse.

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Schweißer-Gehalt nach Bundesland

Der Wohnort macht einen spürbaren Unterschied: zwischen Hamburg (4.807 €) und Sachsen (2.956 €) liegen 1.851 € im Monat. Klicke auf ein Bundesland für die Detailauswertung.

#BundeslandMedianQ25Q75
1 Hamburg 4.807 €4.006 €5.408 €
2 Schleswig-Holstein 4.157 €3.456 €4.784 €
3 Baden-Württemberg 4.115 €3.466 €4.965 €
4 Saarland 3.982 €3.143 €4.590 €
5 Bremen 3.905 €3.268 €4.669 €
6 Rheinland-Pfalz 3.823 €3.190 €4.554 €
7 Nordrhein-Westfalen 3.802 €3.259 €4.425 €
8 Hessen 3.763 €3.142 €4.451 €
9 Bayern 3.760 €3.164 €4.481 €
10 Niedersachsen 3.732 €3.152 €4.403 €
11 Berlin 3.468 €2.781 €4.280 €
12 Mecklenburg-Vorpommern 3.464 €2.883 €4.297 €
13 Thüringen 3.208 €2.779 €3.679 €
14 Brandenburg 3.207 €2.816 €3.845 €
15 Sachsen-Anhalt 3.073 €2.733 €3.506 €
16 Sachsen 2.956 €2.615 €3.403 €

Brutto-Netto: Was bleibt übrig?

Vom Median-Brutto von 3.697 € bleiben in Steuerklasse I geschätzt rund 2.438 € netto. Rechne hier dein individuelles Gehalt aus:

Netto / Monat
Netto / Jahr
Steuern
Sozialabgaben
Unverbindliche Schätzung (Steuerjahr 2025, gesetzl. Kranken- und Rentenversicherung, ohne individuelle Freibeträge). Keine Steuerberatung.

Gehalt nach Geschlecht

Männer
3.722 € /Monat
59.965 Beschäftigte
Frauen
2.913 € /Monat
1.922 Beschäftigte

Gehalt nach Alter und Berufserfahrung

Mit den Berufsjahren steigt in der Regel auch das Gehalt – die Mediane nach Altersgruppe:

Unter 25 Jahre
3.222 € /Monat
25–54 Jahre
3.706 € /Monat
55 Jahre und älter
3.726 € /Monat

Wo arbeitet man als Schweißer?

Geprüfte Schweißer/innen arbeiten in erster Linie

  • in Werk- und Fabrikhallen

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch

  • an wechselnden Arbeitsorten (Endmontage)

Ausbildung & Zugang: So wird man Schweißer

Geprüfte/r Schweißer/in ist eine international anerkannte Aus- bzw. Weiterbildung im Bereich der Schweißtechnik, die durch Richtlinien des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS) geregelt ist. Die Dauer ist unterschiedlich.

Die Aus- bzw. Weiterbildungswege beziehen sich auf spezielle Werkstoffgruppen und Schweißverfahren wie Gasschweißen, Metallschutzgasschweißen, Lichtbogenhandschweißen oder Wolfram-Inertgas-Schweißen oder eine Kombination verschiedener Schweißverfahren.

Dauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsanbieter, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und angestrebten Qualifikationen (Schweißberechtigungen)

Vergütung während der Ausbildung

Für die Aus- bzw. Weiterbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Zugang zur Tätigkeit

In der Regel benötigt man eine abgeschlossene Ausbildung als Geprüfte/r Schweißer/in.

Aufstieg & Weiterbildung

Typische Aufstiegsweiterbildungen für Schweißer – oft mit deutlichem Gehaltssprung:

Schweißwerkmeister/inSchweißtechniker/inWerkstoffwissenschaft, -technik (grundständig)Maschinenbau (grundständig)Industriemeister/in - MetallTechniker/in - Maschinentechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in Technik
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Häufige Fragen zum Schweißer-Gehalt

Wie viel verdient man als Schweißer?

Als Schweißer verdient man in Deutschland im Median 3.697 € brutto im Monat (Vollzeit). Die mittleren 50 % der Gehälter liegen zwischen 3.079 € und 4.430 €. Aufs Jahr gerechnet entspricht der Median etwa 44.364 € brutto.

Was verdient man als Schweißer netto?

Bei einem Bruttogehalt von 3.697 € bleiben in Steuerklasse I (kinderlos, ohne Kirchensteuer) geschätzt rund 2.438 € netto im Monat. Der genaue Betrag hängt von Steuerklasse, Krankenkasse und Freibeträgen ab.

Wo verdient man als Schweißer am meisten?

Am höchsten sind die Gehälter in Hamburg (4.807 €), gefolgt von Schleswig-Holstein (4.157 €) und Baden-Württemberg (4.115 €). Am unteren Ende liegt Sachsen mit 2.956 €.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt als Schweißer?

Beschäftigte unter 25 Jahren verdienen als Schweißer im Median 3.222 € im Monat. Mit wachsender Berufserfahrung steigt der Median: 25–54 Jahre 3.706 €, ab 55 Jahren 3.726 €.

Verdienen Männer und Frauen als Schweißer gleich viel?

Männer kommen im Median auf 3.722 €, Frauen auf 2.913 € – ein Unterschied von etwa 809 € zugunsten der Männer. Unterschiede entstehen u. a. durch Branche, Region und Position.

Verwandte Berufe & ähnliches Gehaltsniveau

Datenquelle & Methodik: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit – Median-Bruttomonatsentgelte sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter (KldB 24422), Stichtag 31.12.2024. Beamte, Selbstständige und Freiberufler sind nicht enthalten. Berufsbeschreibung, Ausbildung und Arbeitsorte: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Stand: Januar 2026. Mehr zur Methodik