Gehalt 2026 · Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Koch – Gehalt 2026: Das verdient man wirklich

Offizielle Gehaltsdaten für den Beruf Koch/Köchin (Qualifikationsniveau: Fachkraft) – Median, Gehaltsspanne, Netto und der Vergleich aller 16 Bundesländer.

Median-Bruttogehalt / Monat
2.882 € brutto
Vollzeit, Deutschland · das sind 28 % unter dem Gesamtmedian aller Berufe (3.978 €)
Jahresgehalt (Median)
≈ 34.584 €
Netto geschätzt (StKl. I)
≈ 1.985 € /Monat
Gehaltsspanne (Q25–Q75)
2.456 € – 3.408 €
Beschäftigte (Vollzeit)
127.857

Gehaltsspanne: So verteilen sich die Gehälter

Die Hälfte aller vollzeitbeschäftigten Koch verdient zwischen 2.456 € und 3.408 € brutto im Monat. Der Median – also der Wert genau in der Mitte – liegt bei 2.882 €.

Unteres Viertel2.456 €
Median2.882 €
Oberes Viertel3.408 €

Was macht man als Koch?

Köche und Köchinnen verrichten alle Arbeiten, die zur Herstellung von Speisen gehören. Wenn sie einen Speiseplan aufgestellt haben, kaufen sie Lebensmittel und Zutaten ein, bereiten sie vor oder lagern sie gegebenenfalls ein. Sie organisieren die Arbeitsabläufe in der Küche und sorgen dafür, dass die Speisen rechtzeitig und in der richtigen Reihenfolge fertiggestellt werden.

In kleineren Küchen kochen, braten, backen und garnieren Köche und Köchinnen alle Gerichte selbst. In Großküchen sind sie meist auf die Zubereitung bestimmter Speisen spezialisiert, etwa auf Beilagen, Salate oder Fisch- und Fleischgerichte. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, die Preise zu kalkulieren und Gäste zu beraten.

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Koch-Gehalt nach Bundesland

Der Wohnort macht einen spürbaren Unterschied: zwischen Bayern (3.022 €) und Sachsen (2.555 €) liegen 467 € im Monat. Klicke auf ein Bundesland für die Detailauswertung.

#BundeslandMedianQ25Q75
1 Bayern 3.022 €2.578 €3.568 €
2 Hessen 3.008 €2.527 €3.555 €
3 Baden-Württemberg 3.000 €2.517 €3.590 €
4 Nordrhein-Westfalen 2.940 €2.499 €3.491 €
5 Rheinland-Pfalz 2.932 €2.506 €3.487 €
6 Hamburg 2.909 €2.521 €3.371 €
7 Niedersachsen 2.891 €2.458 €3.386 €
8 Bremen 2.884 €2.508 €3.419 €
9 Schleswig-Holstein 2.872 €2.485 €3.362 €
10 Saarland 2.849 €2.397 €3.362 €
11 Berlin 2.827 €2.427 €3.262 €
12 Brandenburg 2.629 €2.314 €3.041 €
13 Mecklenburg-Vorpommern 2.607 €2.331 €2.973 €
14 Thüringen 2.590 €2.265 €2.980 €
15 Sachsen-Anhalt 2.574 €2.273 €2.955 €
16 Sachsen 2.555 €2.269 €2.883 €

Brutto-Netto: Was bleibt übrig?

Vom Median-Brutto von 2.882 € bleiben in Steuerklasse I geschätzt rund 1.985 € netto. Rechne hier dein individuelles Gehalt aus:

Netto / Monat
Netto / Jahr
Steuern
Sozialabgaben
Unverbindliche Schätzung (Steuerjahr 2025, gesetzl. Kranken- und Rentenversicherung, ohne individuelle Freibeträge). Keine Steuerberatung.

Gehalt nach Geschlecht

Männer
2.922 € /Monat
99.164 Beschäftigte
Frauen
2.736 € /Monat
28.693 Beschäftigte

Gehalt nach Alter und Berufserfahrung

Mit den Berufsjahren steigt in der Regel auch das Gehalt – die Mediane nach Altersgruppe:

Unter 25 Jahre
2.573 € /Monat
25–54 Jahre
2.904 € /Monat
55 Jahre und älter
2.956 € /Monat

Wo arbeitet man als Koch?

Köche und Köchinnen arbeiten in erster Linie

  • in Küchen

  • in Lager- und Kühlräumen

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch

  • in Gasträumen

  • in Büroräumen

Ausbildung & Zugang: So wird man Koch

Koch/Köchin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Gastgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Dauer

3 Jahre

Vergütung während der Ausbildung

Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):

1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €

2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €

3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 €

Quellen:

Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)

Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Findet die Ausbildung in schulischer Form statt, wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt. Das trifft z.B. auf eine Ausbildung an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) zu.

Zugang zur Tätigkeit

In der Regel benötigt man eine abgeschlossene Berufsausbildung als Koch/Köchin.

Aufstieg & Weiterbildung

Typische Aufstiegsweiterbildungen für Koch – oft mit deutlichem Gehaltssprung:

Küchenmeister/inTechniker/in - Lebensmitteltechnik (Feinkost und Fertiggerichte)/Bachelor Professional in TechnikDiätkoch/-köchinErnährungswissenschaft, Ökotrophologie (grundständig)Lebensmitteltechnologie (grundständig)Betriebswirt/in (Fachschule) - Catering/Verpflegungsmanagement/Bachelor Professional in Wirtschaft
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Häufige Fragen zum Koch-Gehalt

Wie viel verdient man als Koch?

Als Koch verdient man in Deutschland im Median 2.882 € brutto im Monat (Vollzeit). Die mittleren 50 % der Gehälter liegen zwischen 2.456 € und 3.408 €. Aufs Jahr gerechnet entspricht der Median etwa 34.584 € brutto.

Was verdient man als Koch netto?

Bei einem Bruttogehalt von 2.882 € bleiben in Steuerklasse I (kinderlos, ohne Kirchensteuer) geschätzt rund 1.985 € netto im Monat. Der genaue Betrag hängt von Steuerklasse, Krankenkasse und Freibeträgen ab.

Wo verdient man als Koch am meisten?

Am höchsten sind die Gehälter in Bayern (3.022 €), gefolgt von Hessen (3.008 €) und Baden-Württemberg (3.000 €). Am unteren Ende liegt Sachsen mit 2.555 €.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt als Koch?

Beschäftigte unter 25 Jahren verdienen als Koch im Median 2.573 € im Monat. Mit wachsender Berufserfahrung steigt der Median: 25–54 Jahre 2.904 €, ab 55 Jahren 2.956 €.

Verdienen Männer und Frauen als Koch gleich viel?

Männer kommen im Median auf 2.922 €, Frauen auf 2.736 € – ein Unterschied von etwa 186 € zugunsten der Männer. Unterschiede entstehen u. a. durch Branche, Region und Position.

Verwandte Berufe & ähnliches Gehaltsniveau

Datenquelle & Methodik: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit – Median-Bruttomonatsentgelte sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter (KldB 29302), Stichtag 31.12.2024. Beamte, Selbstständige und Freiberufler sind nicht enthalten. Berufsbeschreibung, Ausbildung und Arbeitsorte: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Stand: Januar 2026. Mehr zur Methodik